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PR—015Kunstprojekt

Luxus braucht Sklaverei

Dieses Notizheft ist aus Widersprüchen entstanden. Aus Schönheit und Ausbeutung. Aus Überfluss und Verantwortung. Aus Glanz und Schuld. Es ist kein neutrales Objekt — es ist eine bewusste Provokation.

Das Papier existierte bereits und war für das Recycling bestimmt. Wir verwenden es in seiner vorhandenen Form weiter, statt neues Papier herstellen zu lassen. Recycling bleibt wichtig; für diesen Posten ist die direkte Weiterverwendung möglich.

Gedruckt ausschließlich in Risografie — einem der energieärmsten Druckverfahren überhaupt. Keine Hitze, keine schweren Maschinen, kein industrieller Aufwand. Gebunden mit einer Steppstichnaht an der Nähmaschine — leise, langsam, menschlich. Green Innovation bedeutet hier nicht Technologie. Green Innovation bedeutet Verzicht.

Der goldene Satz auf dem Umschlag — „Luxus braucht Sklaverei" — ist keine Provokation um der Provokation willen. Er ist ein Spiegel. Gold steht für das, was wir bewundern. Der Text für das, was wir ausblenden. Im Inneren strukturieren Herzen die Seiten: Liebe wird zum Raster, Menschlichkeit zur Ordnung — und plötzlich stellt sich die Frage, wie viel Menschlichkeit in einem System bleibt, das auf Ausbeutung basiert.

Cover: Gmund Colors Metallic 50, 310g, 1/0 Risografie Gold. Innenseiten: Lakepaper white matt 100g, 1/1 Risografie FluoPink & Violet. Verarbeitung: Steppstichnaht, runde Ecken.

Kunstprojekt · entstanden aus PR—014 · Kleinauflage · Cover Gmund Colors Metallic 310g · Innen Lakepaper 100g · Risografie Gold / FluoPink & Violet · Steppstichnaht, runde Ecken

Luxus braucht Sklaverei aus gerettetem Papier — Bild 1
Luxus braucht Sklaverei aus gerettetem Papier — Bild 2
Luxus braucht Sklaverei aus gerettetem Papier — Bild 3
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